FAQ

Warum grafisch Programmieren?

Zuletzt aktualisiert am 21.08.2015 von Katja Lehmann.

Die grafische Programmierung hat sich in den letzten Jahren insbesondere bei der Anwendungsprogrammierung von technischen Systemen durchsetzen können. Hierfür gibt es viele Gründe. Zum einen werden in diesen Bereichen seit langer Zeit grafische Modelle zur Beschreibung der Funktionalität verwendet und zum anderen werden hier Ingenieure, Technologen und Techniker mit der Programmierung konfrontiert, die selten eine klassische IT Ausbildung besitzen. Außerdem ist es hier sehr wichtig, einen engeren Bezug zum physikalisch, technischen Anwendungsgebiet herzustellen.

Lesen Sie mehr zum grafischen Programmieren, lernen Sie mehr über unsere grafische Programmiersoftware iCon-L und beachten Sie unsere Hinweise und Tipps zum grafischen Programmieren.

Welche Vorkenntnisse benötige ich?

Zuletzt aktualisiert am 21.08.2015 von Katja Lehmann.

Grundkenntnisse bzw. ein grundsätzliches Verständnis zum Programmieren von Speicherprogrammierbaren Steuerungen wird vorausgesetzt.

Das eigentliche Programmieren kann allerdings ohne große Vorkenntnisse schnell erlernt werden, da grafische Programmiersprachen intuitiver zu bedienen sind als textuelle Programmiersprachen. Die aus der Regelungstechnik stammende Darstellung in Blockschaltbildern macht es Ingenieuren, Technikern und Technologen leicht die Funktionsbausteine ohne große Einarbeitung zu verstehen.

Gibt es Lehrvideos zum grafischen Programmieren?

Zuletzt aktualisiert am 21.08.2015 von Katja Lehmann.

Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie Lehrvideos zu den einzelnen Programmen. Viele Themen, Probleme und Tipps, die in diesen Videos aufgegriffen werden können in allen unseren Programmiersystemen parallel angewendet werden.

Sie können sich auch über die Kategorie Softwarelösungen über die jeweilige Software informieren. Zum Teil sind auf der linken Seite verschiedene Downloadlinks zu Datenblättern sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen angegeben, die Ihnen evtl. auch weiterhelfen können.

Was sind Funktions- Programm- bzw. Makrobausteine?

Zuletzt aktualisiert am 28.08.2015 von Katja Lehmann.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Bausteinen: Funktionsbausteine und Strukturbausteine.

Funktionsbausteine sind einfache bereits im Bibliotheksbaum existierende Bausteine. Zu ihnen zählen beispielsweise einfache UND-, ODER- und NICHT-Bausteine.

Strukturbausteine sind auch Bausteine, sie sind allerdings nicht vordefiniert. Sie können vom Nutzer neu erstellt werden. Sie dienen dafür, einen internen Programmablauf durchzuführen, bevor der nächste Struktur- oder Funktionsbaustein in der Programmkette abgearbeitet wird.

Nachfolgend ist die Problematik in einer Grafik kurz dargestellt. Die "graue Fläche" ist dabei der Makrobaustein. In diesem Makrobaustein wird der dargestellte Programmablauf durchgeführt, bevor der nächste Baustein abgearbeitet wird.

Für mehr Informationen schauen Sie sich unser YouTube-Video dazu an.

Wie finde ich einen Funktionsbaustein?

Zuletzt aktualisiert am 17.01.2017 von Katja Lehmann.

Funktionsbausteine werden in Bibliotheken zusammengefasst. Welcher Baustein sich in welcher Bibliothek befindet liegt im Ermessen des Baustein-Programmierers und orientiert sich an den Gruppierungskriterien, die zum Zeitpunkt der Implementierung des Bausteins oder der Erstellung der Anforderungsspezifikation Gültigkeit hatten.

Ein Baustein sollte nur in einer einzigen Bibliothek enthalten sein. Da aber meist unterschiedliche Aspkete für die sinnvolle Zusammenfassung von Bausteinen existieren, gibt es neben der eigentlichen Bausteinbibliothek auch andere Gruppierungsmöglichkeiten.

Die Favoriten sind ein solches Gruppierungsmittel.

Intergrierte Bausteinsuchfunktion

Es gibt die Möglichkeit einen Baustein über die intergrierte Bausteinsuchfunktion zu finden.

ACHTUNG: Bei dieser Suche werden nur Bausteine berücksichtigt, deren Bibliothek im Projekt geladen ist.